Vem är jag?

 

Mitt namn är Paul Teepen och är född 1953 i Nederländerna.

Min hustru och jag flyttade till Sverige och Eskilstuna 1982.

Jag började med att odla ekologisk hösten 1980 genom att praktisera hos en biodynamisk trädgårdsmästare och biodlare i Nederländerna.

Sedan 30 år odlar och experimenterar jag med köksväxter, spannmål, örter och kryddor, blommor, träd, fruktträd och bärbuskar, gröngödsling, ekologisk bekämpning av sjukdomar och angrepp, ätbart landskap, försköning och förbättring av odlingsjorden, förädling och förvaring.

Dessutom utvecklar vi gården till en så miljövänlig och energisnål gård som möjligt, genom användning av sol, vind och besparing tex. urinseparering.

http://seedpolicy.arche-noah.at/en/eu-seed-law

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Seed Policy - EU Seed Law - saatgutpolitik.arche-noah.at

seedpolicy.arche-noah.at

The EU directives on the marketing of seeds and plant propagating material are currently being revie...

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Seed swaps: illegal soon?

The EU directives on the marketing of seeds and plant propagating material are currently being reviewed. The new regulation threatens rare varieties and farmers’ varieties. Non-commercial varieties are under particular threat of extinction, as the new regulation foresees that the exchange of seeds will become illegal for different kind of actors. This would harm small-scale farmers and local producers. On the other hand, industrial seed companies would extend their dominance.

Industrial crops instead of farm bred varieties

Gardeners, farmers and growers exchange their seeds because of their interest in old, rare or particular varieties of vegetables and crops. However, for some of them, seed swaps and seed exchange might soon become illegal. The new EU seed law foreshadows huge administrative hurdles and strong biological limitations. In the future, growers who want to pass on their own seeds or other propagating material will have to register as “operators”. Also, the plants will have to undergo "registration". These tests are designed for industrial varieties; most old and rare varieties are not able to fulfil the registration criteria for biological reasons.

Good taste & choice

Biodiversity matters. It ensures the diversity of tastes - tastes you might remember from the childhood. Also, diversity ensures quality products and enlargens the range of choice.

Conclusion

These restrictive criteria exclude old and rare varieties from the market and lead to further industrialisation of agriculture, which harms small farmers and local producers. The regulation limits the choice for consumers. Many old and rare varieties could be lost forever.

We find this unacceptable. Do you?

Here you will find information on how you can take action.

ARCHE NOAH (Noha’s Ark), a seed savers’ organisation in Austria, and its 10,000 members, find the current draft of the new EU seed legislation unacceptable and call for more sustainable and inclusive seed legislation in Europe.

Lebensmittel

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EU will Anbau von Obst und Gemüse in Gärten regulieren

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  Veröffentlicht: 23.04.13, 00:27  |  Aktualisiert: 25.04.13, 11:42  |  1.613 Kommentare

Die Europäische Kommission will den Landwirten und Gärtnern in Zukunft die Verwendung von Einheits-Saatgut vorschreiben. Alte und seltene Sorten haben kaum Chancen auf eine Zulassung, ihr Anbau wird strafbar - auch wenn er im privaten Garten erfolgt.

Themen: Agrarindustrie, Artenvielfalt, EU-Kommission, Lebensmittel, Monsanto, Normierung, Patente, Saatgut, Verbot, Vereinheitlichung, Verordnung

 

Lebensmittel-Vielfalt und kleinstrukturierte Landwirtschaft sollen durch eine geplante EU-Verordnung weiter eingeschränkt werden. (Foto: Flickr/Augapfel)

Lebensmittel-Vielfalt und kleinstrukturierte Landwirtschaft sollen durch eine geplante EU-Verordnung weiter eingeschränkt werden. (Foto: Flickr/Augapfel)

Die EU-Kommission arbeitet an einer Neuregelung des europäischen Saatgut-Marktes in Form einer Verordnung (Vorbereitendes EU-Papier im Original, Englisch). Damit wird eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom Juli 2012 verrechtlicht: Landwirte dürfen nur mehr amtlich zugelassenes Saatgut verkaufen. Bisher waren alte und seltene Saatgut-Sorten ausgenommen, die in althergebrachter Tauschwirtschaft gezüchtet und in meist kleinen Mengen gehandelt wurden. Geht es nach den Plänen der Kommission, dürfen Kleinbauern oder Privatleute  ihr selbst gezüchtetes Saatgut in Zukunft nicht einmal mehr verschenken.

 

Viele konventionelle Gemüse- und Getreidesorten werden damit aus dem Anbau verschwinden, kritisieren österreichische Umweltorganisationen. Die verpflichtende Registrierung aller Sorten würde zu einer kompletten Vereinheitlichung führen. Die kleinstrukturierte Landwirtschaft ist damit vollständig von der Saatgut-Weitergabe ausgeschlossen, heißt es im Begleittext zu einer gemeinsamen Petition von Arche Noah und Global 2000. Für sie sei das Zulassungsverfahren für Saatgutarten mit unüberwindbaren bürokratischen und finanziellen Hürden verbunden. Zudem befürchten die Umweltschützer eine strenge amtliche Überwachung. Beim Tausch nicht zugelassener Saatgut-Sorten drohen hohe Strafen.

Profiteure der Normierung sind allein die Lebensmittel-Konzerne, die schon jetzt den Großteil des Saatgut-Marktes unter sich aufteilen (hier). Seit Jahren macht die Lobby der Agrarindustrie in Brüssel Stimmung für einen weiteren Schritt in Richtung Saatgut-Kartell. Ziel ist die Kontrolle der gesamten Lebensmittelproduktion durch einige wenige Großkonzerne. Schon heute werden kleinere Konkurrenten mittels Anzeigen von Monsanto und Co dazu gezwungen, ausschließlich ihr Saatgut zu kaufen. In Zukunft drohen nun auch Verwaltungsstrafen.

Der Konsument habe kaum mehr eine Wahlfreiheit, was auf seinem Teller landet, heißt es in einem offenen Brief von mehr als einem Dutzend Europäischer Umweltschutzorganisationen an Kommission und EU-Parlament. Weniger Vielfalt heiße auch weniger Farben und Geschmäcker, und schlussendlich weniger Lebensmittelqualität. Gefordert wird eine komplette Neuausrichtung des nun laufenden Reformprozesses. Saatgutanwendern müsse eine größere Sorten-Vielfalt zu Verfügung stellen, insbesondere Arten, die an lokale Bedingungen angepasst sind. Dies würde dazu beitragen, den Verbrauch an Pestiziden, Düngemitteln und Wasser zu reduzieren und die Verschmutzung von Böden und Wasser einzudämmen.

Initiativen wie jene der Umweltorganisationen oder ein entsprechender Antrag der Grünen im österreichischen Nationalrat werden aber wohl wirkungslos bleiben, solange nicht mehrere Mitgliedsstaaten gegen die geplante Verordnung auftreten. Noch ist der Beschluss nicht umgesetzt. Die EU-Kommission soll am 6. Mai ihren Entwurf vorlegen, danach muss sich das EU-Parlament damit beschäftigen.

Sollte das Parlament die Verordnung durchwinken, dürfen auch Privatleute ihre in Obst- und Gemüseprodukte nicht mehr verbreiten, wenn sie nicht den Wünschen von Monsanto EU-Normen entsprechen.

Es ist bezeichnend für die mangelnde demokratische Legitimation der EU, dass solche grundlegenden Entscheidungen durchgezogen werden, ohne dass die Bürger davon etwas mitbekommen. Ist die Verordnung einmal beschlossen, sind die Lebensmittel-Konzerne im Recht und die Bürger in der Defensive und werden größte Schwierigkeiten haben, die gesetzlichen Regelungen wieder rückgängig zu machen.

Die Abgeordneten des Europa-Parlaments dürften den Antrag zur Verordnung nicht einmal gelesen haben.

Sie kaufen ihre Lebensmittel im Supermarkt.

Lesen Sie:

Wie die EU auf den Protest-Sturm reagiert